Die Darsteller

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Wer sind eigentlich Freddie Frinton und May Warden?

Freddie Frinton

Freddie Frinton als betrunkener Diener James

Freddie Coo kommt 1909 in Grimsby, Lincolnshire, als uneheliches Kind auf die Welt. Kein guter Start ins Leben. Seine Mutter, die Näherin Florence Elisabeth Coo, muss ihn an Pflegeeltern abgeben. Nach dem Schulabschluss landet er in einer Fischfabrik. Die Arbeit ist so eintönig, dass er seine Kollegen mit Parodien und Witzen unterhält.

Als er gefeuert wird, bestreitet er seinen Lebensunterhalt mit Witzen. Von nun an tritt er unter dem Namen Freddie Frinton in Varietés auf. 1945 beginnt die Erfolgsgeschichte des Sketches "Dinner for One" in Blackpool. Allerdings muss er für jede einzelne Darbietung Gebühren an den Autor des Stücks zahlen. In den 50er-Jahren kauft er die Rechte für viel Geld von Autor Lauri Wylie. In den 60er-Jahren entdeckt ihn das englische Fernsehen: Er spielt in einer 40-teiligen Serie einen trotteligen Klempner. Das reicht, um ein TV-Star zu werden.

1964 zieht Frinton mit seiner Frau und vier Kindern nach London und arbeitet parallel für Theater und Fernsehen. Er gönnt sich wenig Ruhe und das rächt sich. Im Oktober 1968 fällt er zu Hause tot um - Herzinfarkt. Er war 59 Jahre alt.

May Warden

May Warden als Miss Sophie

Fast jeder kennt "Miss Sophie", ihre Darstellerin May Warden kaum jemand. Sie kommt am 9. Mai 1891 in Leeds auf die Welt. Ihr Vater ist ein fahrender Schauspieler. Wahrscheinlich mit sehr viel Charme, denn ihre Mutter Maud brannte mit ihm durch. Das war für eine Tochter aus besserem Hause nicht unbedingt üblich. Maud wurde enterbt. Sie lebte mit ihrem Mann und sechs Kindern immer auf Achse. Für May Warden bedeutet dies eine Kindheit ohne Schule. Mit zwölf Jahren steht sie zum ersten Mal auf der Bühne und es ist klar, dass sie das Show-Talent ihres Vaters geerbt hat.

1915 lernt sie den Komiker Silvester Stewart kennen und lieben. Sie heiraten und schnell stellt sich Nachwuchs ein. Von ihren vier Kindern treten nur die beiden Töchter in die Fußstapfen der Eltern. Die eine, Mary, heiratet wiederum einen Künstler, Len Howe, und führt mit ihm den Sketch "Dinner for One" auf. Irgendwann springt für ihn Freddie Frinton ein und als Mary sich zurückzieht, schlägt sie als Vertretung ihre Mutter May vor.

Fürs Fernsehen wird May Warden erst nach dem Tod Frintons entdeckt - meist in Großmutter-Rollen, aber auch als Obdachlose in "Uhrwerk Orange". Nachdem 1973 ihr Mann stirbt, nimmt sie nach Abschluss ihrer Haupt-TV-Serie Abschied von der Schauspielerei. In den nächsten Jahren widmet sie sich ihren Enkeln. 1978 stirbt sie im Londoner Haus ihrer Familie.

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